Wie kann die Qualität des Schulessens in Frankfurt verbessert werden? Mit dieser Frage zum Thema „Schulessen in Frankfurt“ beschäftigte sich eine Informationsveranstaltung des Stadtelternbeirates (StEb )Frankfurt am 9. Juni 2026 im Heinrich-von-Gagern-Gymnasium. Eingeladen waren die Elternbeiräte der rund 180 städtischen Frankfurter Schulen sowie interessierte Eltern und erhielten Einblicke in aktuelle Herausforderungen, Qualitätsstandards und Unterstützungsangebote rund um die Schulverpflegung.
Die Vorsitzende des Stadtelternbeirates, Katja Rininsland, eröffnete die Veranstaltung und stellte die aktuellen Herausforderungen im Bereich der Schulverpflegung vor. Dabei wurden die unterschiedlichen Perspektiven von Schüler*innen, Eltern, Schulen und Caterern beleuchtet sowie bestehende Problemstellungen und Entwicklungsmöglichkeiten aufgezeigt.
Im Anschluss hatten die anwesenden Eltern die Gelegenheit, ihre Fragen und Erfahrungen einzubringen. Der offene Austausch wurde von den Vertreterinnen und Vertretern des Stadtelternbeirates sowie des Ernährungsrates begleitet und ermöglichte eine konstruktive Diskussion rund um die Qualität und Organisation des Schulessens in Frankfurt.
Ein weiterer Programmpunkt war der Vortrag von Detlef Gürke, der die Qualitätsstandards der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) für Schulen vorstellte und deren Bedeutung für eine ausgewogene und gesundheitsfördernde Schulverpflegung erläuterte.
Darüber hinaus präsentierte Susanne von Münchhausen den Ernährungsrat Frankfurt. Die Expertinnen Kristina Kuharic und Louisa Page informierten die Teilnehmenden über bestehende Beratungs-, Hilfs- und Informationsangebote im Bereich Schulessen und Ernährung.
Die Veranstaltung bot den Eltern die Möglichkeit, sich umfassend zu informieren, Fragen zu stellen und mit Fachleuten sowie anderen Eltern in den Austausch zu treten. Sie verdeutlichte einmal mehr die Bedeutung einer qualitativ hochwertigen Schulverpflegung für den Schulalltag und die Gesundheit der Kinder und Jugendlichen.
Bärbel Praetorius vom Ernährungsrat gab anschließend einen Hinweis auf die Informationen des Stadtschulamtes zu den Anforderungen an die Caterer, welche an jeder Schule vorhanden und verbreitet werden sollten:
Schließlich wurde vom Ernährungsrat noch kurz die Alternative der Rekommunalisierung der Schulverpflegung mit den Beispielen Göttingen und Darmstadt genannt.
Damit endete der Abend und es blieben immer noch Fragen offen.
Eine weitere Zusammenarbeit von StEb und Ernährungsrat zum Thema ist allgemein erwünscht.
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